Die Homöopathie ist eine zur Allopathie (“Schulmedizin“) alternative Heilmethode. In der Homöopathie gilt die Grundregel: “Gleiches mit Gleichem heilen!”. Das bedeutet, dass dem Körper Reize gesetzt werden, die dem Krankheitsbild entsprechen, damit der Körper gegen diese Reize und somit gegen die Erkrankung vorgeht.
Homöopathische Arzneimittel werden durch Potenzierung (Aufbereitung der Ausgangssubstanz durch Verdünnung) gewonnen. Die Potenz (z. B. D6, C30) gibt an wie oft dieser Verdünnungsschritt in welcher Verhältnis durchgeführt wurde.
Es werden D-Potenzen (1:10), C-Potenzen (1:100) und LM- oder Q-Potenzen (1:50.000) verwendet. Man unterscheidet bei diesen Arzneimitteln niedrige (z.B. D2,3,4,6), mittlere (z.B. D12,15) und hohe (z.B. C30,200) Potenzen. Niedrige Potenzen werden bevorzugt bei akuten Erkrankungen, hohe Potenzen eher bei chronischen Erkrankungen angewendet. Bei den unterschiedlichen Darreichungsformen gilt 5 Globuli = 1 Tablette = 5 Tropfen.
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